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Der Ursprung des Rufnamens weltweit

Der Vorname oder Rufname ist der Teil des Namens einer Person, der nicht die Zugehörigkeit zu einer Familie ausdrückt, sondern das Individuum innerhalb der Familie bezeichnet. Im Deutschen und in anderen europäischen Sprachen bildet der individuelle Name bei den heute allgemein üblichen zweigliedrigen Namen den ersten Namensteil als Vorname, während er beispielsweise im Ungarischen, Chinesischen, Japanischen oder Koreanischen hinter dem Familiennamen steht.
Der Vorname von Vorfahren kann wichtige Hinweise auf Herkunft und Geschichte der Familie geben. Er wird auch "Taufname" genannt, weil die ersten Christen bei der Taufe ihren heidnischen Namen ablegten und einen christlichen Namen annahmen. Im Gegensatz zum Familiennamen, dessen Übernahme durch familienrechtliche Bestimmungen geregelt ist, haben die Eltern bei der Vergabe des Vornamens weitgehend freie Wahl, wobei konfessionelle und landsmannschaftliche Zugehörigkeiten sowie Familientraditionen stets großen Einfluß hatten und z.T. noch bis in die Gegenwart haben.
Auch auf die landsmannschaftliche Herkunft von Vorfahren lassen sich aus ihren jeweiligen Vornamen oft Rückschlüsse ziehen. Mädchenname wie z.B. "Heike" oder "Frauke" und Jungennamen wie etwa "Sven", "Jan" und "Dirk" waren bis vor wenigen Jahrzehnten auf den norddeutschen Raum beschränkt. Umgekehrt fanden sich Namen wie z.B. "Xaver" oder "Theresia" vornehmlich im süddeutschen und österreichischem Raum.

Namensgebung in Deutschland

Nach der Geburt eines Kindes wird dessen Vorname von den Eltern bestimmt. In Deutschland gibt es bestimmte Richtlinien für die Namensgebung:
Der Vorname...

  1. ...muss als solcher erkennbar sein.
  2. ...muss eindeutig männlich oder weiblich sein (Ausnahmen sind etablierte Namen wie René, Toni, Sascha.)
  3. ...darf dem Kindeswohl nicht schaden.
  4. ...darf kein Orts-, Familien- oder Markenname sein (Ausnahmen sind etablierte Namen).
  5. ...muss innerhalb eines Monats nach der Geburt festgelegt werden.
  6. ...kann nicht rechtlich geschützt werden (um ihn auf diese Weise als einzigartig zu erhalten).
Eine Person kann mehrere Vornamen, muss aber mindestens einen Vornamen besitzen. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes dürfen einem Neugeborenen maximal fünf Vornamen gegeben werden. Bei Verwendung mehrerer Vornamen wird der Vorname, mit dem die Person "gerufen" wird, als Rufname bezeichnet. Die Reihenfolge der Vornamen stellt keine Rangfolge dar. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung steht es in Deutschland dem Namensträger frei, zwischen seinen standesamtlich eingetragenen Namen zu wählen. Ein "Rufname" ist also nicht unveränderlich festgelegt.
In Deutschland besteht in Ausnahmefällen die Möglichkeit, seinen Vornamen im Nachhinein ändern zu lassen. Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich der Namenänderungsbehörde, die entweder beim Standesamt, der Kreisverwaltung oder beim Ordnungsamt angesiedelt ist. Damit der Vorname geändert werden kann, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Zum Beispiel können ausländische Vornamen nach der Einbürgerung eingedeutscht werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, den Vornamen ändern zu lassen, wenn jemand schon immer anders genannt wurde und sich mit seinem exotischen Vornamen nicht abfinden kann. Des Weiteren können Transsexuelle nach dem Transsexuellengesetz ihren Vornamen ändern lassen, so dass er dem gefühlten Geschlecht entspricht.

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