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Markenname

Der Markenname ist der Teil der Marke, der ausgesprochen werden kann. Ein guter Markenname zeichnet sich einerseits dadurch aus, dass er das Produkt von der Konkurrenz abhebt sowie leicht zu merken und auszusprechen ist. Andererseits sollte er die Funktion des Produktes und dessen wichtigste Eigenschaft beschreiben.
allgemeiner Markenbegriff: Eine Marke ist ein Produkt, ein Vorgang, eine Körperschaft oder eine Dienstleistung, welche sich durch seinen Geschmack, Form, Inhalt, Klang, Preis und Image gegenüber anderen differenziert.

Dem Markengesetz (MarkenG) zufolge versteht man unter einer Marke ein Zeichen, das dazu dient, Waren und Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer Unternehmen zu unterscheiden (Herkunftsfunktion).

Geschichte der Marke

Ursprünglich hervorgegangen ist der Begriff Marke aus dem mittelhochdeutschen Wort "marc", das für "Grenze, Grenzland oder -linie" steht und dem französischen Kaufmannsbegriff "marque", was so viel bedeutet wie "auf einer Ware angebrachtes Zeichen". Der ältere Begriff des Warenzeichens ist ein vom Gesetzgeber geprägter Begriff, der im Zuge der Markenrechtsreform Mitte der 1990er Jahre durch den Begriff "Marke" ersetzt wurde. In der Literatur und im täglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe "Warenzeichen" und "Marke" häufig synonym verwendet.

Die Geschichte der Marke geht auf die Zeit zurück, in der Händler begannen, die bislang in namenlosen Säcken beschafften Produkte (zumeist Lebensmittel) mit einem Label, einem Etikett, zu versehen: Die Ware wurde in einer Art "Händlerverpackung" abgefüllt. Somit waren - zumindest im Lebensmittelbereich - die Handelsmarken die ersten Marken ihrer Zeit. Ähnliche Bestrebungen hatten jedoch auch Produzenten und Handwerker. So setzt seit dem Mittelalter jeder Handwerker sein Zeichen (Signet) an eine bestimmte Stelle wie beispielsweise Balken oder Gemäuer. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Logo Made in Germany mit dem Merchandise Marks Act eingeführt - allerdings nicht als Qualitätssymbol, sondern um britische Waren vor der als minderwertig geltenden Konkurrenz aus Deutschland zu schützen.Die Geschichte der Marke ist letztendlich auf die Urgesellschaft zurückzuführen, als Clans Ihre Reviere markierten. Es gilt also bis heute: Marke kommt von Markierung.