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Familiennamen in Korea

Koreanische Namen sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut wie chinesische Namen. An erster Stelle steht der (fast immer einsilbige) Familienname (Seong), dann folgt der üblicherweise zweisilbige, seltener einsilbige persönliche Name (Vorname, Ireum). Seongmyeong bezeichnet den so zusammengesetzten ganzen Namen.
Insgesamt gibt es nur rund 300 Familiennamen. Zur eindeutigen Identifikation kann es daher hilfreich sein, den Familien- und Vorname zu nennen, wenn man jemanden anspricht.
Im Gegensatz zur westlichen Welt behält eine Frau bei der Heirat ihren Familiennamen, die Kinder tragen dann den Familiennamen des Vaters.
Das Bemerkenswerte an koreanischen Familiennamen ist, dass 47 % der südkoreanischen Bevölkerung einen der drei häufigsten Familiennamen Kim, Lee und Park (Schreibung kann abweichen) trägt. In Nordkorea dürften die Familiennamen ähnlich verteilt sein.