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Familiennamen in Deutschland

Im Jahre 1250 war der Familienname, bis auf wenige Regionen, überall verbreitet. Als letztes Gebiet wurde Ostfriesland Anfang des 19. Jahrhunderts vom preußischen König gezwungen, die Familiennamen zu übernehmen. Ende des Mittelalters wurde der Familienname erblich. Die meisten deutschen Namen sind germanischen Ursprungs. Es gibt noch ungefähr 400 altgermanische Nachnamen (z.B. Hildebrand). Mitte des 13 Jahrhunderts wurden germanische Namen durch christliche Namen ersetzt. Dazu kam die Namensgebung nach Regionen und Stämmen (Bayer - Bayern, Schwab - Schwaben). Nachnamen deutschen Ursprungs sind: Kreuser (jemand mit lockigem Haar), Schlüter (ein Gefängniswärter), Schuster (ein Schuhmacher).